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veröffentlicht am 08.06.2018

Nachhaltigkeit im Test 6-2018

Marktcheck: Sortiment fürs Veggie-Grillfest

Zum Start der Grillsaison prüft der Greenpeace-Marktcheck, welche pflanzlichen Produkte die heimischen Supermärkte für das nächste Grillfest anbieten. Produkte aus Gemüse, Soja und Hülsenfrüchten sind nicht nur gesund, sondern machen sich auch sehr gut am Griller. Greenpeace hat daher eine Einkaufsliste mit 15 Grill-Produkten erstellt, die ohne Fleisch auskommen.

Die Österreicher und Österreicherinnen essen in der Woche durchschnittlich 1,2 Kilogramm Fleisch – drei Mail so viel wie empfohlen. Das beeinträchtigt nicht nur unsere Gesundheit, sondern wirkt sich auch negativ auf unser Ökosystem aus. Im Test hat Greenpeace bewertet, welche Produkte in vegetarischer oder veganer Qualität auch als Bio-Produkt erhältlich sind und ob die Produkte klar gekennzeichnet sind. Testsieger ist Merkur, gefolgt von Interspar auf Platz zwei und Spar auf Platz drei.

Die Ergebnisse

Merkur und Interspar haben alle 15 Produkte im Angebot und können auch bei biologisch hergestellten und veganen Produkten punkten. Beide bekommen von Greenpeace insgesamt die Note „Ausgezeichnet“. Spar, Billa, MPreis und Unimarkt sind „Sehr Gut“ und Hofer ist "Gut". Lidl und PennyMarkt erhalten bei diesem Test ein "Befriedigend".

Infos zum Abschneiden der Supermärkte und Infos zum Angebot

Die Bewertungskriterien im Detail

Viele pflanzliche Grillprodukte in den Supermärkten

Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin von Greenpeace in Österreich, sagt: „Wer beim nächsten Grillfest wieder mal etwas Neues ausprobieren und seinen Gästen fleischlose Alternativen auftischen will, findet in den meisten Supermärkten eine gute Auswahl. Gemüse und Grillkäse bereichern jedes Fest.“ Das gute Abschneiden der Supermärkte beim Greenpeace-Test zeigt, dass vielfältige Alternativen zu Schwein und Co mittlerweile fast überall erhältlich sind.

Grillen mit Gemüseburger, Hallumi & Co

Diese Produkte hat Greenpeace auf die Einkaufsliste fürs nächste Grillfest geschrieben:

  • Pflanzliche Wurst, also Vurst
  • Tofu natur
  • Tofu geräuchert
  • Fleischersatzprodukt, nicht auf Sojabasis
  • Gemüselaibchen/Bratlinge/Burger
  • Falafel
  • Käse-Ersatz, evlt. auch Grillkäse
  • Grillsauce
  • Baguette
  • Ein weiteres vegetarisches/veganes Produkt zum Grillen
  • pflanzlicher Sauerrahm/Creme fraîche-Ersatz
  • pflanzliches Granulat /Ersatz für Faschiertes
  • Pudding oder Dessert
  • Chips, Grissini, Pombären, Hirsebällchen,...
  • Fruchtsaft heimisch

Bei Merkur, Interspar, Spar und MPreis, mit Firmensitz in Tirol, sind alle 15 definierten Produkte fürs Grillfest erhältlich.

Leider sind die Produkte nicht lückenlos als „vegetarisch“ oder „vegan“ gekennzeichnet. Hier gibt es noch einiges zu verbessern, damit die KonsumentInnen rein pflanzliche Produkte auch einfach erkennen können.

Bio ist besser

Greenpeace empfiehlt, auch beim Grillen zu Bio-Produkten zu greifen, weil diese weit umweltschonender hergestellt werden als konventionelle Lebensmittel. Bio ist nicht nur bekömmlicher für uns, sondern fördert auch die Artenvielfalt auf dem Feld. „Beim Einkaufen auf Bio-Siegel zu achten und öfter mal einen Gemüseburger auf den Griller zu legen, ist schlau: Denn das ist gut für uns und unsere Umwelt“, sagt Nunu Kaller.

Nachhaltigkeit auf dem Prüfstand

Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang veröffentlicht Greenpeace ein Ranking der größten Supermarktketten in Österreich. Alle Infos finden sich unter

greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test

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